Eine Stadtrundfahrt, die ist lustig...


...eine Stadtrundfahrt, die ist schön!

Hamburg hat zahlreiche Facetten, die sich kaum innerhalb eines Wochenendes erkunden lassen. Wer dennoch einen ersten Vorgeschmack unserer Perle gewinnen möchte, der sollte eine Stadtrundfahrt einplanen. Die Roten Doppeldecker sind leicht zu erkennen aufgrund ihrer markanten Farbe und bieten eine abwechslungsreiche Hop on – Hop off Tour an. Das Schöne daran? Wem es an einer Haltestelle besonders gut gefällt, der entdeckt die Umgebung einfach weiterhin zu Fuß bzw. verweilt ein wenig an den persönlichen Lieblingsorten und steigt zu einem späteren Zeitpunkt wieder ein. 

Die 90-minütige Fahrt wird vom Busfahrer mit Anekdoten und historischen Ereignissen gefüllt, während die einzelnen Stadtteile an einem vorbeiziehen. Bei sonnigem Wetter empfiehlt sich definitiv ein Platz in den oberen Reihen, denn es fühlt sich wie ein sommerlicher Ausflug im Freien an und ist gleichzeitig eine angenehm windige Erfrischung. 

Als Startpunkt stehen Hamburgs Landungsbrücken oder die Kirchenallee am Hauptbahnhof zur Auswahl – eine gute Möglichkeit, um sich eventuell kurz vorher noch mit Getränken und Proviant zu versorgen. Am Wochenende starten die Busse sogar vor dem benachbarten Best Western Premier Alsterkrug Hotel, so dass es samstags und sonntags nur ein Katzensprung bis zum Start der Stadtrundfahrt ist.
Im Anschluss folgen 29 Haltestellen, die bekannte Sehenswürdigkeiten wie zum Beispiel Hamburgs Speicherstadt, die moderne Hafen City, die Binnenalster, das imposante Rathaus sowie unser Wahrzeichen, den „Michel“ umfassen. 


Unsere persönlichen "places to be":


1.) Landungsbrücken 

Der Hafen Hamburgs ist Anziehungspunkt vieler Touristen, denn nicht nur der bekannte Fischmarkt lockt viele Menschen an, sondern auch die imposanten Schiffe, die auf der Elbe an den Container Terminals entlang schippern. Es handelt sich um den größten Hafen Deutschlands sowie zweitgrößten Seehafen Europas, dessen beeindruckende Größe am besten bei einer Hafenrundfahrt spürbar wird. Ganz besonders die Lichterfahrt ist ein Highlight, wenn die Hansestadt in den abendlichen Lichtern abtaucht und eine ganz neue Seite präsentiert.

Wer ein bisschen Zeit am Hafen eingeplant hat, sollte dem unter Denkmalschutz stehenden „Alten Elbtunnel“ einen Besuch abstatten. 1911 wurde er aufgrund des starken Wachstums des Hamburger Hafens erbaut, um in 24 Metern Tiefe unterhalb der Elbe Menschen sowie Fahrzeuge schnellstmöglich auf die andere Elbseite zu befördern. Es sind genau zwei 426,5 Meter lange, gekachelte Röhren, die bis nach Steinwerder führen.

Übrigens hat unsere Hansestadt mehr Brücken als Venedig und Amsterdam zusammen - um genau zu sein, sprechen wir von insgesamt 2.500 Brücken, die dem Stadtbild eine ganz besondere Note verleihen. 


2.) Speicherstadt

Auf dem Weg zur Speicherstadt fährt der Bus direkt an Hamburgs neuestem Wahrzeichen vorbei - der Elbphilharmonie, liebevoll „Elphi“ genannt. Was als Skandalprojekt begonnen hat, entwickelte sich mittlerweile zu einem der meist besuchten Sehenswürdigkeiten Hamburgs. Die Elphi zählt zu den zehn besten Konzerthäusern der Welt dank der beeindruckenden Akustik, die im gesamten Konzertsaal gleichermaßen wahrgenommen werden kann. Somit lässt sich dieses Klangerlebnis von allen Sitzplätzen aus genießen. 

Die Speicherstadt selbst steht wie der „Alte Elbtunnel“ ebenfalls unter Denkmalschutz. 1883 wurde dieser Lagerhauskomplex auf Eichenpfählen errichtet und die imposanten Backsteinbauten der alten Handelsspeicher auch heute noch von Teppich- und Gewürzhändlern genutzt. Das begehrte Viertel mit Hafenflair besticht durch die vielen Kanäle - sogenannte „Fleete“, die mit Hilfe der zahlreichen Brücken überquert werden können. Zwischen diesen Fleeten liegt die Fleetinsel, die das Zentrum der Hamburger Kunstgalerien darstellt. In den „Deichtorhallen“ finden zum Beispiel regelmäßig wechselnde Fotografie-Ausstellungen statt.

Für Kaffeeliebhaber empfiehlt sich die Kaffeerösterei in der Speicherstadt. Jeder Kaffee wird dort selbst geröstet und bis zu 180 Gäste können diesen Vorgang gleichzeitig beobachten.   

Zu den weiteren Attraktionen der Speicherstadt zählen u.a. das Miniaturwunderland und Hamburg Dungeon.


3.) Marco Polo Terrassen

Im Jahr 2008 entstand die Hafen City, zu der nicht nur die Neubauten, Büros und Einzelhandelsgeschäfte gehören, sondern auch die historische Speicherstadt. Bis zum Jahr 2020 sollen hier 12.000 Personen wohnen und 40.000 Arbeitsplätze entstehen - ein aufstrebender Stadtteil in der Wachstumsphase!

Direkt am Strandkai ist der unverkennbare Marco Polo Tower. Ein 55 Meter hohe Turm mit Luxuswohnungen sowie eigenem Concierge. Der einzigartige Ausblick auf den Hafen und alle Wahrzeichen der Stadt lässt sich bereits von den Marco Polo Terrassen aus erahnen. 

Gleich daneben steht das „Unilever Haus“, welches mehrere Architekturpreise erhielt. Vom Hauptsitz des Unilever-Konzerns eröffnet sich ein unverbauter Blick auf die Schiffsanleger - ein Arbeitsplatz mit Ablenkungspotenzial.


4.) Planten un Blomen

Übersetzt „Pflanzen und Blumen“ macht dieser Park seinem Namen alle Ehre und bietet schattige Plätze zum Entspannen, gepflegte Blumenanlagen, Gewächshäuser und von Mai bis September Wasserlichtkonzerte auf dem Parksee. Zudem gibt es Theatervorstellungen, einen Schachgarten und eine Ponyreitbahn. 

Kein Wunder, dass dieser Park ein Touristenmagnet ist, der als grüne Oase mitten in der Innenstadt liegt und mit Bus & Bahn leicht zu erreichen ist. 


5.) Binnenalster & Rathaus

Wo früher reiche Familien ihre unverheirateten Töchter zu einem Spaziergang verdonnerten, um einen Ehemann zu finden, ist heute am südlichen Ufer der Hamburger Binnenalster ein Treffpunkt vieler Jugendlicher entstanden - der Jungfernstieg. Es war die erste asphaltierte Straße Deutschlands im Jahr 1838 und ist im Jahr 2005 komplett umgestaltet worden. Der Alsterpavillon, das älteste Haus am Jungfernstieg, wird schon seit 1799 zum Kaffee trinken genutzt. 

Unweit der Binnenalster sind weiße, elegant geschwungene Arkadenbögen zu sehen, die Alsterarkaden. Der venezianische Flair stammt von den zahlreichen Italienreisen des Hamburger Architekten und Stadtplaners Alexis de Chateauneuf, der an der Neuplanung des Rathausmarktes beteiligt war. Exklusive Geschäfte und Restaurants laden beim Flanieren unterhalb der Arkaden zum Verweilen ein. Nicht selten sind an der Wassertreppe zur Kleinen Alster zeitgleich eine große Anzahl an Alsterschwänen anzutreffen. 

Von der Binnenalster aus kommend gelangt man zum Rathaus. Ein imposantes Gebäude im Stil der Neorenaissance mit einem 112 Meter hohen Turm und 647 Räumen. Den Innenhof sollte man sich nicht entgehen lassen, denn dort befindet sich der Hygieia-Brunnen mit einer weiblichen Bronzefigur (Hygieia, griechische Göttin der Gesundheit), die auf einen Drachen tritt - ein Symbol für die letzte große Cholera-Epidemie im 19. Jahrhundert.


6.) St. Michaelis Kirche

Das zweite Wahrzeichen Hamburgs ist der „Michel“ bzw. die St. Michaelis Kirche. Ein prachtvoller Barockbau, dessen Kirchturm über einen Fahrstuhl oder zu Fuß erreichbar ist und einen phantastischen Blick über die Stadt Hamburg bietet. Empfehlenswert sind außerdem ein Besuch in der Krypta sowie die Choräle. 

Schon gewusst? Jeden Tag steigt ein Micheltürmer (Trompeter) auf den Turm, um morgens und abends einen Choral vom Michel herab erklingen zu lassen. Hierfür steigt der Micheltürmer täglich 279 Stufen hinauf und bläst mit seiner Trompete ein Kirchenlied in alle vier Himmelsrichtungen. 


Interesse geweckt? Tickets für die Stadtrundfahrt sind direkt bei uns am Empfang käuflich zu erwerben. Alternativ sind in unserem Familienpaket die Karten für die Stadtrundfahrt bereits inklusive. 

Viel Vergnügen :-) 

Blogpost

vom 05.08.2018

Thema
Hamburg, Familie
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