Hagenbeck‘s Tropenaquarium


…mit Fred unterwegs in Hamburg

Heute starten wir direkt vom appartello und es geht mit den öffentlichen Verkehrsmitteln in Richtung Tropen. Wie?  … und zwar mit dem Bus 39 (Richtung Teufelsbrück) ab der Haltestelle Alsterdorfer Damm – direkt vor dem Alsterkrug Hotel. Wir brauchen bis zum berühmten Tierpark Hagenbeck nur circa eine halbe Stunde.

Auf der 19 Hektar großen Anlage des Tierparks leben knapp 2000 Tiere aus allen Kontinenten der Erde. Übrigens, im Hamburger Zoo gibt es die größten Elefantenherden Europas. Aber heute haben wir nicht ganz so viel Zeit und das Wetter ist auch eher hanseatisch, so dass wir beschlossen haben, nur einen kleinen Teil des fantastischen Tierparks anzusehen: Das Tropenaquarium.

Ein Ticket für Erwachsene kostet 14 Euro
Kinder kosten 10 Euro
Fred darf kostenfrei mit und freut sich darüber ganz besonders.

Sobald man durch die schweren Holztüren die tropische Welt betritt, vergisst man ganz und gar, dass man mitten in Hamburg ist. Man wird direkt eingefangen von Vogelgezwitscher und der warmen, schweren Luft der Tropen und steht mitten auf einem Dorfplatz irgendwo in Madagaskar. Hier kann man die frei laufenden Kattas beim Herumtollen beobachten – und die sind wirklich putzig. Fred versteckt sich in meiner Tasche, nicht dass er noch in die kleinen Finger der süßen Halbaffen kommt.

Wir biegen rechts ab und die Expedition durch die Tropen führt uns durch die Kontinente Afrika, Südamerika und Asien. Der Pfad schlängelt sich vorbei an verfallenen Hütten, tropischer Botanik mit kleinen Tümpeln und Wasserstellen. Überall gibt es Tiere zu entdecken – Fred begegnet unbekannten Säugetieren, Reptilien, Amphibien und Insekten… er kommt aus dem Staunen gar nicht mehr heraus. Die giftige Gila Krustenechse findet Fred total cool und winkt aus Ihrem Terrarium. Übrigens, sind das die einzigen giftigen Echsen. Die Stärke des Giftes ist mit dem der Klapperschlagen gleichzusetzen. Weiter geht es durch eine üppige Pflanzenwelt. Am Ufer eines Sees zwinkert uns das mächtige Nilkrokodil mit seinen großen Kulleraugen zu. Der Weg führt durch eine Art Stollen nach unten, wo wir sicher hinter Glas an farbig leuchtenden, gelangweilt herumhängenden Schlangen vorbei kommen.

Nun tauchen wir ein in die Unterwasserwelt. Der kleine Fred war noch nie unter Wasser und fühlt sich wie Kapitän Nemo als er durch die großen Bullaugen auf den Grund des Ozeans blickt. Muränen schauen neugierig aus den Rohren eines gefluteten Maschinenraumes.

Wir entdecken Seepferdchen, Skorpionfische und viele andere faszinierende Meeresbewohner.  Besonders bunt und lebendig ist auch das von tropischen Fischen bewohnte Korallenriff, um das sich mehr als 60 Fischarten tummeln.

Den Abschluss unserer Reise durch den Ozean bildet eine atemberaubende Panoramascheibe. Hier entdecken wir die unterschiedlichsten Meeresbewohner wie Haie oder Rochen.

Blogpost

vom 01.11.2017

Thema
Hamburg, Familie, Fred
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